Eternity Speaks

I

n a way the whole of Sri Aurobindo’s Savitri is Yoga. For apart from the yoga of Aswapati in its several phases, apart from Savitri’s quest in its successive movements, there is the yoga of the Earth aspiring for equation with the radiant Heavens, not to speak of the yoga of the luminous Truth-world to materialise itself on our globe. The selection here is made from the angle of the yoga of the individual which is, after all, the crux of all the dimensions of yoga.

Each selection is followed by a commentary that reveals the mystic significance and its practical application in our own spiritual quest.

Eternity speaks, none understands its word.

Men are so much engrossed in the crowded life of senses that they hardly aware of themselves as apart from the movements in which they are carried helter and skelter. Even the few who have become conscious of their mental selves and stand aloof from their external life-movements, are lost in the noise of their own thought-activity and emotional turmoils. They are not aware of their soul nor of the intimations that come from it. The soul, delegate of the Eternal in the evolution speaks in its own language – but the surface person is hardly ever attentive to it. And even when the WORD manages to catch the inner ear, the necessary understanding to comprehend it is not there. It is interpreted or misinterpreted in the inferior terms of the working mind. The message is lost.


D

as gesamte Werk SAVITRI ist Yoga. Neben Aswapatis Yoga in seinen verschiedenen Phasen und dem Yoga Savitris, ihrer spirituellen Suche in aufeinanderfolgenden Bewegungen, gibt es im Epos den Yoga der Erde, die nach ihrer Gleichstellung mit dem leuchtenden Himmel strebt, sowie den Yoga der leuchtenden Wahrheits-Welt, die sich hier auf unserem Globus materialisieren will. Die hier unter dem Titel YOGA IN SAVITRI veröffentlichten Auszüge sind unter dem Gesichtspunkt des individuellen Yoga ausgewählt worden, da dieser im Grunde genommen die Schlüsselstelle der gesamten Dimension des Yoga ist.

Den hier ausgewählten Versen aus Savitri folgt ein kurzer Kommentar, der einen Hinweis gibt auf die mystische Bedeutung der Verse und dessen praktische Anwendung in unserer eigenen spirituellen Suche.

Ewigkeit spricht, doch keiner versteht ihr Wort.

Der Mensch ist so vertieft in das reizüberflutete Leben der Sinne, dass er nicht merkt, dass er selbst ein Teil jener Bewegungen ist, die ihn in einem heillosen Durcheinander tragen. Selbst die wenigen, die sich ihres mentalen Selbstes bewusst geworden sind und abseits der Bewegungen des äußeren Lebens stehen, verlieren sich im Lärm ihrer Gedanken und emotionalen Turbulenzen. Sie sind sich weder ihrer Seele bewusst noch den Hinweisen, die von ihr kommen. Die Seele, Abgesandte des Ewigen in der Evolution, spricht in ihrer eigenen Sprache – doch ist die äußere Person für diese Sprache nicht aufmerksam genug. Und selbst wenn das WORT das innere Ohr zu erreichen vermag, fehlt das nötige Verständnis, es zu begreifen. Gewöhnlich wird es interpretiert oder falsch gedeutet mit den mangelhaften Begriffen des arbeitenden Verstandes. Die eigentliche Botschaft geht verloren.

Sri Aurobindo, Savitri, 4.3.100