The Call

I

n a way the whole of Sri Aurobindo’s Savitri is Yoga. For apart from the yoga of Aswapati in its several phases, apart from Savitri’s quest in its successive movements, there is the yoga of the Earth aspiring for equation with the radiant Heavens, not to speak of the yoga of the luminous Truth-world to materialise itself on our globe. The selection here is made from the angle of the yoga of the individual which is, after all, the crux of all the dimensions of yoga.

Each selection is followed by a commentary that reveals the mystic significance and its practical application in our own spiritual quest.

Heaven’s call is rare, rarer the heart that heeds.

Of the countless creatures on earth, only some have reached a stage where they are ready for a transition from their human status into the divine. The Divine spots them out and a call goes forth to them to turn Godward. But not all who are called, hear it in the midst of their life-turmoil; and even of those who hear, not all pay heed. Many are still attracted to the interests of the lower life. Only very few respond to the call and change the direction of their life.


D

as gesamte Werk SAVITRI ist Yoga. Neben Aswapatis Yoga in seinen verschiedenen Phasen und dem Yoga Savitris, ihrer spirituellen Suche in aufeinanderfolgenden Bewegungen, gibt es im Epos den Yoga der Erde, die nach ihrer Gleichstellung mit dem leuchtenden Himmel strebt, sowie den Yoga der leuchtenden Wahrheits-Welt, die sich hier auf unserem Globus materialisieren will. Die hier unter dem Titel YOGA IN SAVITRI veröffentlichten Auszüge sind unter dem Gesichtspunkt des individuellen Yoga ausgewählt worden, da dieser im Grunde genommen die Schlüsselstelle der gesamten Dimension des Yoga ist.

Den hier ausgewählten Versen aus Savitri folgt ein kurzer Kommentar, der einen Hinweis gibt auf die mystische Bedeutung der Verse und dessen praktische Anwendung in unserer eigenen spirituellen Suche.

Des Himmels Ruf ist selten, seltener noch das Herz, das darauf achtet.

Von den unzähligen Geschöpfen auf Erden, haben nur wenige eine Stufe erreicht, auf der sie zu einem Übergang bereit sind, von ihrem menschlichen zu einem göttlichen Status. Das Göttliche macht diese Menschen aus und lässt einen Ruf an sie ergehen, sich Gott zuzuwenden. Aber nicht alle, die aufgerufen sind, hören ihn inmitten der Turbulenzen ihres Lebens; und selbst jene, die den Ruf vernehmen, beherzigen ihn nicht alle. Viele werden von den Interessen des niederen Lebens angezogen und festgehalten. Nur wenige antworten dem Ruf und ändern die Richtung ihres Lebens.

Sri Aurobindo, Savitri 11.1.653